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Deutsche Bestenkämpfe Ultralang in Märkisch Buchholz

Ob man am 2. April zum Halbmarathon in Berlin, „the fastest "Sightseeing Tour" in sneakers“, gewesen sei, diese Frage bekamen sicher einige am Montag von Kollegen zu hören. Uninteressant, so war meine Antwort, denn am Sonntag wurde im Orientierungslauf mit den Deutschen Bestenkämpfen Ultralang und am Samstag mit einem Bundesranglistenlauf über die Mittelstrecke nahe Märkisch Buchholz etwas viel Spannenderes geboten.

Am Samstag sorgte der Sonnenschein für sommerliche Temperaturen und eine ebensolche Stimmung auf der Zielwiese, aber auch für ungewohnte Belastung bei den noch nicht akklimatisierten Sportlern beim Bundesranglistenlauf über die Mittelstrecke.

Zum Glück kühlte es sich zum Sonntag ab. Denn dann galt es, die ganz langen Strecken zu absolvieren, die sowohl hinsichtlich der physischen Belastung als auch der Zielzeiten in einigen Kategorien deutlich über einem Halbmarathon lagen, für die Hauptkategorien eher einem Marathon glichen. Bei dem größtenteils flachen, gut belaufbaren, typisch märkischen Kiefernwald musste man, wenn man um die vorderen Plätze mitlaufen wollte, das Lauftempo durchweg hoch halten und zügig orientieren. Einige, die anfangs noch auf einer guten Platzierung lagen, mussten gegen Ende der hohen Belastung Tribut zollen und fielen deutlich ab. Durch eine geschickte Routenwahl konnte man teilweise kräftezehrendes tiefes Moos und Geäst umlaufen - angesichts der langen Strecke war die richtige Einteilung des Tempos entscheidend.

Im Ergebnis können sich erfreulicherweise auch wieder einige Sportler des IHW ein Jahr lang zu den besten in Deutschland auf der Ultralangstrecke zählen.

Platz 1 und Gold (in Klammern die Altersklasse) gingen an:

  • Yves Baujard (H80)
  • Sven Hommen (H40)

Silber an:

  • Susi Thiel (D70)
  • Raik Zschäckel (H50)

Bronze an:

  • Rosemarie Fillinger (D70)
  • Monika Braatz (D60)
  • Annette Leonhardt (D50)

Auf den undankbaren vierten Platz liefen: Beatrix Haenelt (D70), Henrik Rudert (H16), Robin Zschäckel (H20), Helmut Fillinger (H70).

 

 

 

 

-- Andreas

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